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steiz.eu - Dmitri Steiz aus Brandenburg - Journalist

Schöner Schottischer Stern

MUSIK   Amy MacDonald begeistert im Zirkusbau von Berlin-Kreuzberg tausende Musikfans

amy_macdonald

Foto: Marek Lieberberg Konzertagentur,
www.mlk.com/presse/amy_macdonald


Amy MacDonald tritt im Berliner Tempodrom auf und überzeugt auf ganzer Linie mit Live-Leistung par excellence. 3000 Gäste, die das Konzert des Ausnahmetalents aus Schottland mitverfolgen, erleben eine kraftvolle Sängerin, eine sanfte Erzählerin und eine überaus charmante Lady namens Amy.

„Guten Abend, Berlin! Wie geht’s?“ Amy MacDonald begrüßt am Montagabend ihre rund 3000 Gäste im ausverkauften Tempodrom auf Deutsch. Es sind jedoch nicht die deutschen Sprachkenntnisse der berühmtesten Musikerin aus Schottland, die das Publikum ins Staunen versetzen. Es ist vielmehr die grandiose Stimme der 25-Jährigen: mal kraftvoll, mal sanft, immer aber lebendig und mit größtem Gefühl.

Anlass für Amys Besuch in Berlin war ihr aktuelles Album und die gleichnamige Europa-Tour „Life In A Beautiful Light“. Die erste Single aus diesem Album, „Slow It Down“, schoss im Sommer auf Platz eins der deutschen Charts. Insgesamt veröffentlichte die talentierte Sängerin und Songwriterin mittlerweile drei Alben, gewann zahlreiche Awards und verkaufte mehr als vier Millionen Platten weltweit.

Umso liebenswerter erscheint die Bodenständigkeit der Schottin. Obwohl sie so energisch singt, als ob es kein morgen gibt, spricht Amy MacDonald sanft, bedankt sich mehrmals und beinah schüchtern bei dem Publikum. Bei den Berlinern erntet sie dafür kompromisslose Sympathie. Im Gegenzug spielt die Sängerin all ihre Hits, unerschütterlich, unermüdlich, unvergesslich.

Mit Musik marschiert Amy MacDonald Hand in Hand seit ihrer Kindheit. Im zarten Alter von 12 Jahren begann sie Akustikgitarre zu spielen. Bereits damals hatte sie einen Traum: Musikerin werden. Heute singt sie: „Who knew, these dreams come true“. Der Traum hat sich spätestens 2008 erfüllt: Ihr Debütalbum „This Is The Life“ wird ein Welthit und erhält Mehrfach-Platin. Noch heute bebt Berlin, wenn Amy MacDonald diesen Song spielt.

Mit ihren musikalischen Talenten glänzt Amy MacDonald im Tempodrom wie ihr glitzerndes Cocktail-Kleid in Blau. Auf dem grauen Hintergrund des Zirkusbaus von Kreuzberg sticht die charmante Schottin damit umso stärker hervor. Dazu gesellen sich ihr strahlendes Lächeln und ihre immer wieder aufleuchtenden großen Augen. Sie ist (wie) ein Stern. Und was für einer!

Begleitet wird MacDonald von ihrer bombastischen Band: Eine fünf Mann starke Truppe, bestehend aus zwei Gitarristen, einem Keyboarder, einem Schlagzeuger und einem Bassist. Gemeinsam mit ihrer berühmten Frontsängerin heizen sie Kreuzberg ein. Ihr Zusammenspiel: nah an der Grenze zur Perfektion.

Das hören und spüren die Berliner Konzertbesucher. „Geil!“, urteilt später einer der Fans. Damit gibt er wohl zugleich eine Antwort auf die Ausgangsfrage von Amy MacDonald, wie es Berlin geht, wenn das Schottische Sternchen auf der Bühne steht.



von Dmitri Steiz

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