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steiz.eu - Dmitri Steiz aus Brandenburg - Journalist

„Das Leben pulsiert. Menschen und Ereignisse, Erlebnisse und Erkenntnisse, sie bewegen uns, prägen unser Weltbild, zeichnen das Bild unserer Zeit und unserer Stadt.
Brandenburg an der Havel ist keine Ausnahme, hat die Havelstadt doch – wie jeder Ort – ihre Besonderheiten. Feine Linien, die aus der Ferne kaum zu sehen sind, aus der Nähe allerdings, beim genauen Hinschauen und Hinterfragen, spannende Biografien offenbaren.
Diese Impulse des Lebens in Worte zu fassen, habe ich mir zur Aufgabe gemacht.“ (Dmitri Steiz)

Dmitri Steiz als Journalist

Ich sehe „Endlich schwarz“

Dmitri Steiz liest die finale FTD MEDIEN
Aus für die „Financial Times Deutschland“: Auf der Suche nach der finalen Ausgabe

Dass eine große Wirtschaftszeitung binnen weniger Stunden ausverkauft ist, hat einen Grund: Das Ende der „Financial Times Deutschland“. Ein Erlebnisbericht von Dmitri Steiz.

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Integration ist kein Ponyhof...

Integration als Bad der Gefühle INTEGRATION
... Aber ein emotionales Karussell. Zum Forum der jungen Deutschen aus Russland

Integration als Bad der Gefühle: Rund 100 Menschen kamen zum diesjährigen Forum der jungen Russlanddeutschen nach Stuttgart. Mit Gästen aus Film, Wissenschaft und Politik lernten sie ein Buch, eine Ausstellung, einen Film und deren „Schöpfer mit Migrationshintergrund“ kennen.

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Schöner Schottischer Stern

Schöner Schottischer Stern MUSIK
Amy MacDonald begeistert im Zirkusbau von Berlin-Kreuzberg tausende Musikfans

Amy MacDonald tritt im Berliner Tempodrom auf und überzeugt auf ganzer Linie mit Live-Leistung par excellence. 3000 Gäste, die das Konzert des Ausnahmetalents aus Schottland mitverfolgen, erleben eine kraftvolle Sängerin, eine sanfte Erzählerin und eine überaus charmante Lady namens Amy.

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Abschied eines Leuchtklassikers

ENERGIE   Die Produktion der 60-Watt-Glühlampe ist ab morgen verboten / Aber Restbestände werden weiter verkauft

Die 60-Watt-Glühlampe verschwindet aus den Verkaufsregalen. Die Händler verstehen das EU-Verbot für die ''Birne'' nicht. Die Kunden sind unsicher.
Nur noch heute wird produziert, dann knipst die Europäische Union der 60-Watt-Glühlampe das Licht aus. Ab morgen darf diese weder fabriziert noch vertrieben werden; die Restbestände ausgenommen. Damit erleidet der Leuchtklassiker dasselbe Schicksal wie die Modelle mit 100 und 75 Watt Leistung. weiter ...

So schnell ist der Strom

JUBILÄUM   350 Gäste beim Tag des Handwerks in Götz / Elektro-Auto als Publikumsmagnet

Im Licht der Energie von morgen steht das Fest des Zentrums für Gewerbeförderung in Götz (ZfG). Das Haus unter dem Dach der Handwerkskammer Potsdam feierte am Sonnabend, dem ersten bundesweiten „Tag des Handwerks“ mit 350 Gästen sein 15-jähriges Bestehen. weiter ...

Nicht nur stark, auch schlau

WETTKAMPF   Fünfte ''Kraftgeistiade'' im KiJu

Sie mussten Autos ziehen und Holzklötze stemmen: Sieben junge Athleten, die nun im Kinder- und Jugendfreizeitklub ''KiJu'' an der ''Kraftgeistiade'' teilnahmen.
Ihre Aufgaben meisterten die Jugendlichen mit Mut und Humor. Gewinnen konnte allerdings, wer nicht nur stark, sondern auch schlau ist. weiter ...

Die Welle und der Flug

WASSERSPORT   Mehr als 2000 Menschen sehen am Beetzsee Deutschlands beste Wakeboarder

Sprünge, Saltos, Stürze und jede Menge Spaß gab es bei der deutschen Meisterschaft im Wakeboarden am Wochenende an der Regattastrecke Beetzsee.
30 Wasserakrobaten flogen und fielen am Wochenende an der Regattastrecke um den Titel „Deutscher Meister 2011“ im Wakeboarding. Ihre bis zu fünf Meter hohen, mit Saltos und Rotationen gespickten Sprünge lockten mehr als 2000 Zuschauer an. weiter ...

Pack die Badehose ein

STRANDSERIE   Nichts wie an den See: Heute und morgen soll die Sonne scheinen

Partymeile, Familienbad oder stilles Idyll? Die MAZ testet die Strandbäder der Havelstadt. Diesmal geht es an den Plauer See.
Die Abfahrt zur Plauer Landstraße 200 entführt an einen Ort, der Naturliebhaber überwältigt: Eine Landschaft, die so grün und lichtdurchflutet ist, wie jene auf den Meisterwerken der französischen Maler. Der Weg führt entlang der weiten Maisfelder, vorbei an kleinen Teichen, hin zum Campingpark am Plauer See. weiter ...

Ein Römer auf Spurensuche

KULTUR   Hunderte Kinder beim Sommerfest des Archäologischen Landesmuseums

Das Fest des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg war für 700 Menschen eine echte Fundgrube.
Er kommt, sieht und staunt: Julius Römer. Ein dreijähriger Junge, der am Wochenende mit seinem Vater Christian Bornstein das Sommerfest des Archäologischen Landesmuseums im Paulikloster mitfeiert. Bornstein und sein Sohn sind zwei von knapp 700 Gästen, die am Wochenende ins Museum kamen und zehntausend Jahre Menschheitsgeschichte zum Greifen nah erlebten. weiter ...

Nicht angekommen

HANDEL   Frauenfußball-WM: Verkauf der Fan-Artikel lief schlecht

Morgen bestreiten Japan und die USA das große Finale der Fußballweltmeisterschaft der Frauen. Wie die deutsche Nationalmannschaft, verfehlten ihr Ziel auch die Hersteller von Fan-Artikeln. Das Geschäft mit den Fahnen, Schals und Trikots in Schwarz-Rot-Gold lief zur WM-Zeit in der Havelstadt schlecht, sagen die Verkäufer. weiter ...

Schulterklopfen zum Major

BUNDESWEHR   Thorsten Thaddey im Brandenburger Rathaus befördert

Seit gestern trägt Thorsten Thaddey an seinen Schultern Eichenlaub mit einem Stern. Der 45-jährige Volljurist aus Kleinmachnow ist zum Major aufgestiegen.
Oberst Peter Arendt, der Kommandeur des Brandenburger Landeskommandos, beförderte im Beisein von sechs weiteren Offizieren und Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) im havelstädtischen Rathaus Thorsten Thaddey vom Hauptmann zum Major „mit sofortiger Wirkung“. weiter ...

Das Hühnchen und das Hündchen

INTEGRATION   Zwischen Kampf und Anpassung: Russlanddeutsche Aussiedler in Brandenburg

Eins haben die meisten Russlanddeutschen in Brandenburg gemein: Sie pflegen ihre russischen Kontakte. Die MAZ hat einige von ihnen getroffen.
Mehr als zwei Millionen Aussiedler aus der vormaligen Sowjetunion ließen sich am Ende des 20. Jahrhunderts in Deutschland nieder. Der Höhepunkt war vor 20 Jahren. Seitdem schlugen die Einwanderer unterschiedliche Lebenswege ein. Gelegentlich treffen sie sich, etwa bei den „deutsch-russischen Festtagen“ im Juni in Berlin – ein Fest, das 150000 Besucher lockte. „Die größte Kulturveranstaltung ihrer Art“, wie Jan Wolframm, Vize-Leiter des Vereins „Deutsch-russische Festtage“, mitteilte. weiter ...

Mit kühlem Kopf in die heiße Phase

INTERVIEW   Der Präsident des Brandenburger Kanu-Verbandes Henry Schiffer über die Junioren-WM und die Dynamik des Wassersports am Beetzsee

Gestern ist der Startschuss zur Ostdeutschen Meisterschaft im Kanu-Rennsport am Beetzsee gefallen. In die heiße Phase getreten seien auch die Vorbereitungen zur Junioren-Weltmeisterschaft, sagte Henry Schiffer (43). Mit dem Chef des Landes-Kanu-Verbandes sprach Dmitri Steiz.
MAZ: Herr Schiffer, der Startschuss ist gefallen, die Kanuten sind auf dem Wasser. Wie wichtig ist die Meisterschaft für die Athleten?
Henry Schiffer: Die Ostdeutsche Meisterschaft ist schon zur Leistungsbestimmung ein absoluter Höhepunkt. Für alle Sportler, die sich für die deutsche Meisterschaft qualifizieren, ist es das Ticket dorthin. Für alle, die es bis dahin nicht schaffen, ist das hier der Saisonhöhepunkt. Die Teilnehmer haben sehr viele Stunden und sehr viel Schweiß darauf verwertet, das Rennen mit einem guten Ergebnis abzuschließen. weiter ...

Auf die Barrikaden für die Lehrerin

DEMONSTRATION   Schüler fühlen sich ignoriert / Amtsleiter dementiert die Vorwürfe

Schüler aus Potsdam demonstrieren vor dem Schulamt in der Stadt Brandenburg. Sie fordern, dass ihre Lehrerin bleibt.
Jungen und Mädchen der Theodor-Fontane-Oberschule in Potsdam kämpfen für ihre Lehrerin und konfrontieren ihre Schulleitung mit Kritik: Die Direktorin vernachlässige die Schüler und verjage jene Lehrer, die die Missstimmung zwischen dem Nachwuchs und der Leiterin der Schule offen ansprechen.
Die Pädagogin, die auf der Versetzungsliste steht, bezeichnet das Verhalten ihrer Chefin als „Willkür“. Die Schulleiterin kommentiert die Proteste nicht. Das Schulamt wertet die Vorwürfe als übertrieben. weiter ...

Das Schulende fühlt sich unwirklich an

ABITUR   In Schale geworfen feierten die 200 Brandenburger Abiturienten am Wochenende ihre rauschenden Abinächte

Mehr als 1200 Gäste feierten am Freitag und Sonnabend die Abibälle 2011. Rund 200 Abiturienten waren wild entschlossen, die Schulzeit mit einem rauschenden Fest zu beenden.
Schöne Kleider, fröhliche Klänge und bunte Cocktails gab es auf den vier Abitur-Bällen dieses Jahres. Das Bertolt-Brecht-Gymnasium, das Von-Saldern-Gymnasium und zweimal das Oberstufenzentrum „Alfred-Flakowski“ feierten ihre Abiturienten mit großartigen Festen.
Die ersten Sektflaschen öffnet das Oberstufenzentrum „Alfred Flakwowski“: 34 Abiturienten und 160 ihrer Liebsten feiern am Freitagabend im Rolandsaal des Altstädtischen Rathauses in entspannter Atmosphäre den krönenden Schulabschluss. weiter ...

Überleben im Versteck

THEATER   Schüler arbeiten Schicksale jüdische Kinder im Nationalsozialismus auf

Höre: Es fährt ein Zug. Siehe: Mehrere Kinder verstecken sich in einem der Waggons unter alten Holzkisten. Plötzlich verhallt der monotone Ton des Klackens der Räder auf den Schienen. Ein Mann mit einer Taschenlampe in der Hand betritt den Waggon. Er lauscht, leuchtet in Richtung der Kinder und schreit: „Juden!“ Sie rühren sich keinen Zentimeter. Die Mädchen und Jungen sind blass, sie haben Angst, sind verzweifelt.
Diese bewegende Szene ist ein Ausschnitt aus dem Theaterstück „Überleben im Versteck“, das die Schüler der Nelson-Mandela-Schule aus Berlin dieser Tage im Schloss Gollwitz aufführten. Das Projekt ist eine Collage aus Erzählung, Choreografie, Licht- und Klangeffekten und behandelt Themen wie Ausgrenzung, Schmerz und Not jüdischer Kinder im Nationalsozialismus. weiter ...

Panzer, Pulver, Planken

ARCHITEKTUR   Auf Entdeckungsreise entlang des Industrielehrpfades Kirchmöser

Lokomotivfabrik und Pulverpresswerk, Offiziershäuser und Seegarten, Obelisk und Wasserturm. All dies und noch mehr zeigt der Industrielehrpfad Kirchmöser.
Erhard Werner ist ein Kirchmöseraner durch und durch. Seit er vor 59 Jahren in dem Brandenburger Ortsteil das Licht der Welt erblickte, lebt und arbeitet er in seinem Heimatort. Der gelernte Dreher kennt sich aus in Kirchmöser – eine optimale Voraussetzung, um Touristen die Schönheit der Gegend näher zu bringen. Der Drehmaschine den Rücken gekehrt, ist Werner Stadtführer geworden: Er begleitet Besucher auf dem Industrielehrpfad Kirchmöser. weiter ...

Engel des Feuers

KONZERT   Hunderte Brandenburger erleben eine heiße Rammstein-Show

700 Rockmusik-Fans kamen am Sonnabend auf ihre Kosten. Die Rammstein-Coverband Feuerengel heizte mit Feuerwerfern und harten Gitarren dem Publikum vorm Stahlofen ein.
Es hat geknallt, geblitzt und gebrannt. Die Halle bebte, die Menschen tobten. Rund 700 Gäste feierten am Samstagabend im Industriemuseum ein feuriges Musikspektakel. Die Rockband „Feuerengel“ lieferte dazu in erstklassiger Weise die Songs und die Show von Rammstein. Die Musiker aus Norddeutschland eifern dieser Show seit 1997 nach, als bei einem Konzert der legendären Metalband die Idee entstand, ein Tribut ins Leben zu rufen. Innerhalb kürzester Zeit waren die Engel des Feuers in ganz Deutschland unterwegs. In der Stadt performte die Band zum ersten Mal. weiter ...

Auf die Walz nach Frankreich

SOZIALES   Junge Arbeitslose gehen für drei Monate ins Ausland, um berufliche Erfahrungen zu sammeln

Am Anfang reagierte die Angst, dann kam der Schock. Am Ende sagt sie: „Ich würde es noch einmal machen.“ Franziska Fritsche (22) nahm an dem Arbeitslosenprojekt „Barumwalz“ teil und erlebte ein Wechselbad der Gefühle.
Das Programm beruht darauf, dass junge Menschen, die zwischen 18 und 30 Jahren alt sind und keine Arbeit haben, ins Ausland gehen, auf die Walz, wie die Wanderschaft von Handwerksgesellen im Mittelalter hieß. So wanderten bisher 26 Havelstädter nach Frankreich, um berufliche und kulturelle Erfahrungen zu sammeln. Die letzten von ihnen kamen am vergangenen Sonntag zurück. weiter ...

Blechbüchse des Glücks

SOZIALES   Gambia-Hilfsverein feiert Jubiläum / Brandenburger erlebt Alltag in Afrika

„Das Dach wird zu Matsch, wenn es regnet“, sagt Mario Rathmann. „Ein Blechdach kann sich nicht jeder leisten“, fügt der Leiter des Vereins „Malaria- und Schülerhilfe Gambia“ (MSG) hinzu. Der 41 Jahre alte Havelstädter war im vergangenen Monat in das westafrikanische Land gereist. Zurück in Brandenburg, schildert er seine Erlebnisse.
„Dort ist es schon sehr viel, wenn die Kinder zur Schule gehen“, berichtet Rathmann, der Lehrer ist und seit Jahren gegen die Not in Afrika ankämpft. Die Schulbildung für Kinder in Gambia ist deshalb das erklärte Ziel der MSG. Den Weg dahin sichern Patenschaften. Sie garantieren dem Patenkind Schulmaterial und Schulkleidung sowie täglich eine warme Mahlzeit. weiter ...

Stress am „Neusi“-Markt

SOZIALES   Jugendliche sorgen mit ihren Trinkgelagen am Neustädtischen Markt für Unbehagen

Mehrere Dutzend junger Brandenburger tummeln sich freitags und samstags auf dem Neustädtischen Markt. Einigen Menschen, die ringsherum leben und arbeiten, sind sie ein Dorn im Auge.
Viele Menschen, die am Neustädtischen Markt wohnen und arbeiten, klagen über das Verhalten von jungen Menschen freitags und samstags am Neustädtischen Markt. „Die Jugendlichen saufen, schreien rum, pöbeln, schmeißen ihre Bierflaschen hin“, sagt Marcus Sommer, Mitarbeiter des O2-Handyladens am Neustädtischen Markt. Das bestätigen auch die Filialleiterin des Buchhandels „Weltbild“ Sandy Dohna und der Friseur am Molkenmarkt Marco Gruschinski. Claudia Dittmann, die Inhaberin des Eiscafés „La Piazza“, macht sich ebenfalls Gedanken:„Warum müssen sie so viel trinken und dann randalieren?“ weiter ...

Barfuß durch Tschernobyl

SCHICKSALE   Vater und Tochter aus Bad Belzig und Brandenburg / Havel haben die atomare Tragödie durchlitten

Damals verstrahlt, heute schwerst krank. Agnes Konrad (27) und ihr Vater Yuriy (55) erlebten die Katastrophe von Tschernobyl hautnah. Der Mann aus Bad Belzig hat jahrelang in dem Atomkraftwerk gearbeitet.
„Agnes besuchte ihre Oma sehr gern“, erinnert sich Yuriy Konrad-Zhukov, der seine Tochter in den Ferien im März 1986 zu ihrer Großmutter nach Komarin brachte. In dieser Kleinstadt an der ukrainisch-weißrussischen Grenze nahe Tschernobyl war Konrad-Zhukov aufgewachsen. Der gelernte Schlosser fuhr zurück zur Arbeit nach Russland. Dort rief ihn seine Mutter an einem schönen Frühlingstag aufgeregt an: „Yuriy, wir haben einen Notfall! Hol bitte deine Tochter ab. Wir müssen für ein paar Wochen verreisen.“ weiter ...

Auf dem Sprung in ein neues Leben

SCHULE   Abiturienten feiern ihren Abschluss

Im nächsten Monat wollen sie ihr Abitur in der Tasche haben. Gestern haben die Schüler des Bertolt-Brecht- und des Von-Saldern-Gymnasiums schon einmal vorgefeiert. Wie jedes Jahr radelten die angehenden Abiturienten nach ihrem letzten regulären Schultag zunächst durch die Innenstadt und feierten dann ihre Party am Grillendamm. Einige junge Leute haben es mit dem Alkohol leider übertrieben. Rettungssanitäter mussten sich um sie kümmern.
Die MAZ hörte sich am Grillendamm um und fragte die Abiturienten wie sie die Schulzeit erlebt haben und was sie anschließend vorhaben. weiter ...

„Das ist kein Ballett“

AMERICAN FOOTBALL   Neugierde und Nervosität bestimmen das erste Ligaspiel der FA-Jets

Neugierige Zuschauer, nervöse Spieler und ein überaus optimistischer Head-Coach prägten das erste Pflichtspiel der FA-Jets am Sonnabend in Brandenburg.
„Das war stark“, lautete das Urteil des Gründers, Vorsitzenden und Head-Coach der FA-Jets Marvin David Strode im Anschluss an das Landesliga-Spiel, das sein Team allerdings desaströs mit 0:78 verlor. Abgesehen von dem Ergebnis, das die Brandenburger Spieler und Zuschauer einfach einmal ignorierten, erlebten mehr als 100 Menschen am Wiesenweg ein sehenswertes Spiel der FA-Jets gegen Erkner Razorbacks. weiter ...

Weg mit dem Winterspeck

FITNESS   Für ihre Wunsch-Figur schwitzen Männer und Frauen in Brandenburg wie noch nie

In Brandenburg boomt die Fitness-Branche, denn gezieltes Training ist der beste Weg zum schönen Körper. Wer allerdings zu wenig isst, riskiert den Jojo-Effekt.
„Fitness boomt“, sagt Mario Schneider, der Geschäftsführer von Sport-In. Rund 1000 Mitglieder zählt das Fitness-Studio an der Bundesstraße in Wust, „so viele wie noch nie“, verrät der 40-jährige Betriebswirt. Ein Grund für die Konjunktur: Die milde Frühlingsluft weckt bei zahlreichen Menschen den Wunsch nach einer „sommertauglichen“ Figur. Nach dem Motto „Weg mit dem Winterspeck“ wird jetzt geschwitzt, um den Sommer zu genießen. weiter ...

„Die verschwundenen Nachbarn“

AUSSTELLUNG   Im Schloss Gollwitz werden jüdische Schicksale gezeigt

„Mein Vater war in Auschwitz und hat überlebt“, verrät Eva Kuzelová vom Jüdischen Museum in Prag. Sie eröffnete am Donnerstagabend im Schloss Gollwitz die Ausstellung „Die verschwundenen Nachbarn“. Die Exposition beleuchtet die Schicksale jüdischer Familien, die während des Nazi-Regimes vertrieben und ermordet wurden. Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Schulklassen und Jugendgruppen.
Die Besucher können seit gestern im Gollwitzer Schloss atemberaubende Momente aus der jüdischen Geschichte nachlesen. Sätze wie „Der Holocaust bedeutete das Ende der jüdischen Gemeinde in Šumperk“, verdeutlichen das Ausmaß der von den Juden erlebten Tragödie. weiter ...

Hohenstücken auf Krücken

MEDIZIN   Weitere Fachärzte verlassen den Stadtteil / Zahlreiche Senioren sind verunsichert

Hohenstücken hat keinen Chirurgen mehr. Auch der Hautarzt ist weggezogen in das neue Gesundheitszentrum. Viele ältere Menschen sind besorgt. Der Chef des Pflegezentrums nennt den Facharztschwund einen „herben Verlust“.
„Meine Hüfte ist kaputt, mir geht’s bescheiden, und jetzt muss ich noch so weit fahren. Das ist doch eine Schweinerei“, regt sich Herbert Güttler auf und stützt sich müde auf seine Krücken. Der 55-jährige Klempner ist auf dem Weg zur Chirurgin, als er erfährt, dass die Ärztin nicht mehr da ist. weiter ...

Im Internet fällt die Hemmschwelle weg

INTERVIEW   Die Polizei zum „Cybermobbing“

In Berlin ist das Internetmobbing jetzt eskaliert. Jugendliche haben einen 17-Jährigen bewusstlos geschlagen. Wie verbreitet sind Bedrohungen über Internetforen in der Havelstadt? Mit Pressesprecher Torsten Ringel und Präventions-Expertin Karina Mollenhauer von der Brandenburger Polizei sprach Dmitri Steiz. weiter ...

Liebhaber der Grauzone

MEDIEN   WWW statt UKW: Burghard Seidel macht Internet-Radio in Brandenburg

Burghard Seidel (61) leitet eine Sendung, in der er über Menschen und Kultur der Stadt berichtet, und die weltweit gehört werden kann.
„Lerne Brandenburg mit seinen großartigen Seiten, seinen düsteren Passagen und seinen Grauzonen kennen und lieben.“ Dieses Motto hat Burghard Seidel für sich entdeckt. Seit dem 20. Januar funkt er seine Erlebnisse aus der Havelstadt in die weite Welt. Der Publizist, der in Berlin studiert hat, ist Initiator, Leiter und Moderator einer Internet-Radiosendung, die Nachrichten aus der Stadt Brandenburg weltweit verbreiten will. weiter ...

„Finn und Laika retten Menschen“

HELFEN   Brandenburger Schäferhundeverein bildet Rettungshunde für Extremeinsätze aus

Hundetrainer Kendy Wachow (33) und Wolfgang Krause (68) bilden Vierbeiner zu Rettern für verschüttete Menschen aus.
Kendy Wachow (33) steht vor einem Trümmerberg, unter dem verletzte Menschen begraben sein können. Wachow schaut seinen Hund Finn an und befiehlt: „Sitz! Hoch! Vorrennen!“ Der fünf Jahre alte Jack Russel gehorcht seinem Herrchen, springt auf, klettert auf den Berg und sucht. Wenige Minuten später bellt Finn hinter den Trümmern. Die Feuerwehr folgt der Spur des Hundes und findet eine halb liegende Frau, die sich nicht bewegt. weiter ...

Freiwilliges Delirium

FREIZEIT   Spannender Hörspielabend im HdO

In „Baikonur“, einem kleinen Raum mit weinroten Wänden und dunkler Decke, leuchten die Lampen in blassem Rot und Violett. Das trübe Licht fällt auf mehrere altmodische Holzstühle und drei schwarze Gobelinsofas. Darauf finden sich halb liegend ein Dutzend junger und jung gebliebener Brandenburger. Sie lauschen einer Geschichte, die ebenso düster ist wie das Ambiente. weiter ...

Leidenschaft liegt in der Luft

FREIZEIT   Mehr als 100 Brandenburger ließen sich Sonnabendnacht von Salsa-Klängen berauschen

Lateinamerikanische Lieder, heiße Tänze, entspannte Gesichter: Mehr als 100 Gäste feierten am Samstagabend bei der Salsa-Party in der Panorama Bar am Neustädtischen Markt. Zahlreiche Paare tanzten und amüsierten sich bis in die späte Nacht hinein. Zum ersten Mal in Brandenburg an der Havel sorgte die international bekannte Salsa DJane „La Timbera“ für musikalischen Genuss. weiter ...

Psychoterror im Netz

JUGEND   Das Mobbing unter Schülern setzt sich immer häufiger im Internet fort

Brandenburger Jugendliche werden im Internet beleidigt und bedroht, etwa so: „Lass dich in der Stadt nicht blicken du Schlampe, sonst kriegst du was auf die Fresse!“ „Digitales Mobbing“ nennen das besorgte Sozialarbeiter und Lehrer.
Im Internet gibt es Seiten speziell für Schüler. Sie melden sich auf einer solchen Seite an und können dann von sich erzählen, Verabredungen treffen, mit anderen Schülern plauschen, tratschen oder auch mal lästern. Oft ist das harmlos, doch vor allem zwei dieser Internetseiten sind Fundgruben für Gehässigkeiten und Einschüchterungen. weiter ...

Anja im Wunderland

MENSCHEN   Junge Brandenburgerin lebt in der Schweiz

Ihre Geschichte hört sich wie ein Märchen an. Sie zog in die Welt, verliebte sich und blieb in ihrem Wunderland.
Anja Bütow (25) ging 2006 in die Schweiz, um als Hotelmädchen zu arbeiten. Die junge Brandenburgerin landete in Zermatt am Fuße des Matterhorns. Eines Tages lernte Anja einen jungen Mann namens Fernando kennen. Er kam in die Schweiz, um der Armut in seinem Heimatland Portugal zu entfliehen. Anja und Fernando verliebten sich. Von nun an schenkten sie einander jede freie Minute. weiter ...

30-mal fehlt das Happy End

WIRTSCHAFT   Nur noch zwei Videotheken verleihen in Brandenburg Filme

Die Videotheken erleben schwierige Zeiten. „Videoland“ und „Video aktuell“ haben geschlossen. „Video Nord“ blickt verhalten in die Zukunft. Nur „World of Video“ sieht Chancen.
Der hellgraue Putz fällt von den Wänden. Das verstaubte Fenster ist zerkratzt. An der Vitrine sind in Gold die Buchstaben FACT gesprüht. Fakt ist: Das ist alles, was von „Videoland“, dem einst stadtbekannten Filmverleihhaus in der Luckenberger Straße zu sehen gibt. Fakt ist auch: Die Zahl der Videotheken in Brandenburg ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Sind die Anbieter von „Kino für zu Hause“ im Verschwinden begriffen? 30-mal haben Videotheken seit der Wende für kurz oder lang das Licht der Stadt erblickt, erzählt Wilfried Langer (65), der Inhaber von „Video Nord“ in der Brielower Straße. Geblieben sind nur noch seine Videothek und der Videoriese „World of Video“ am Tschirchdamm. weiter ...

„Schule ohne Gewalt ist Illusion“

BILDUNG   Fortbildung mit der Ebert-Stiftung

Es gibt an jeder Schule Gewalt und das dürfe nicht verschwiegen werden. Diese Botschaft nahmen Mittwochabend im „Philipp“ etwa 50 Schulleiter, Lehrer und Sozialarbeiter mit nach Hause.
Gemeinsam diskutierten Mittwoch die Besucher des Forums „Anti-Bullying“, das von der SPD-nahen Ebert-Stiftung organisiert wurde, mit dem Polizeioberrat Joachim Schilling sowie dem Schul- und Medienexperten Peter Schulze über Aggressionen und Mobbing unter Kindern und Jugendlichen. weiter ...

Viel mehr als reine Geschmackssache

MENSCHEN   Psychisch kranke Bürger fürchten den drohenden Abschied der Leiterinnen ihres Kochprojekts

Bärbel Behrendt und Edeltraud Egel kochen für die Bewohner der Gemeindenahen Psychiatrie. In einem Monat müssen die Ein-Euro-Jobberinnen raus – gegen den Willen der Beteiligten.
Ihr bescheidenes Lächeln strahlt Gutmütigkeit aus, doch sie haben Tränen in den Augen. Bärbel Behrendt (58) und Edeltraud Egel (59) stehen kurz vor dem Verlust ihrer überaus lieb gewonnenen Arbeit. weiter ...

Von der Havel an den Hindukusch

MILITÄR   Ein Soldat aus Brandenburg steht kurz vor seinem ersten Auslandseinsatz in Afghanistan

Alex J. hat sich freiwillig gemeldet. Der junge Oberstabsgefreite wird ab Februar sechs Monate lang im Bundeswehr-Feldlager in Mazar-i-Sharif stationiert sein.
„Es kann schon sein, dass ich auf jemanden schießen muss. Das gehört schließlich zu meinem Job“, macht sich Alex J. nichts vor. Der 25 Jahre alte Brandenburger ist Bundeswehrsoldat und steht kurz vor seinem ersten Auslandseinsatz in Afghanistan. weiter ...

Die Hertels fühlten sich echt gut an

KULTUR   Drei Stars der Volksmusik bescherten 600 Gästen im Stahlpalast eine amüsante und herzliche Show.

Mehr als 600 Menschen ließen sich am Montagabend im Stahlpalast von den Superstars der Volksmusik verzaubern.
Stefanie Hertel, Stefan Mross und Eberhard Hertel traten in Brandenburg mit ihrem Spezialprogramm „Zauber der Weihnacht“ auf, überzeugten, begeisterten und überraschten damit das Brandenburger Publikum. Die Havelstädter erlebten einen unterhaltsamen Abend, bei dem die Volksmusiker nicht nur ihre größten Schlager sangen. weiter ...
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